Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Dresden am 13.02.2010

Text?

Das Dres­den-Ge­den­ken scheint wich­tig, so wich­tig, dass die neue säch­si­sche Staats­re­gie­rung ei­gens für den be­vor­ste­hen­den 65. Jah­res­tag das Ver­samm­lungs­recht noch schnell er­heb­lich ein­schrän­ken will. Schließ­lich rui­nie­ren „Ex­tre­mis­ten“ schon seit Jah­ren die Ge­denk­stim­mung rund um den 13. Fe­bru­ar und ge­fähr­den Si­cher­heit, Ruhe und Ord­nung. Un­ter­des­sen ver­sucht eine Hand­voll Dres­dner Kul­tur- und Kir­chen­pro­mi­nenz ein wei­te­res Denk­mal zur Er­in­ne­rung an die Bom­bar­die­rung und das Wie­der­er­ste­hen der Stadt zu er­strei­ten. Zwar wurde erst 2009 eine neue Er­in­ne­rungs­stel­le in der Alt­stadt ein­ge­weiht, aber Mahn­ma­le für Dres­den kann es in Dres­den nicht genug geben. Mit kaum ver­hoh­le­ner re­van­chis­ti­scher Rhe­to­rik wird das Denk­mal in der Säch­si­schen Zei­tung be­wor­ben; es zeigt einen „ge­stürz­te[n] Mensch[en], der sich auf­bäumt, ein Ge­fal­le­ner, der aus ei­ge­ner Kraft auf­er­steht. So wie die Dres­dner, so wie ihre Stadt.“ Die Ober­bür­ger­meis­te­rin be­müht sich der­weil, eine dem Jah­res­tag an­ge­mes­se­ne Ge­den­k­at­mo­sphä­re zu schaf­fen – laute Musik oder De­mons­tra­tio­nen sind dabei sehr hin­der­lich, denn das er­wünsch­te Ge­den­ken soll als un­po­li­ti­scher und damit un­hin­ter­frag­ba­rer Akt wahr­ge­nom­men wer­den. Mit Hilfe einer Men­schen­ket­te um die his­to­ri­sche Alt­stadt soll ein „Zei­chen gegen Ex­tre­mis­mus“ ge­setzt und gleich­zei­tig der Zer­stö­rung der Stadt ge­dacht wer­den. Busi­ness as usual in Dres­den.

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Zeit ist Geld, was die Stadt nicht hat!

Stadt – Gespräche – Sinnlos!!!

26.03.09 und wieder fand mal eins der typischen Gespräche zwischen uns und der Stadt Burgstädt statt in dem es schon von vornherein klar ist das es reiner Zeitvertreib ist. Trotz das wir uns diesmal Unterstützung aus der regionalen Politik holten hatte dies keine Wirkung. Es machte eher den Anschein genervt zu sein, dass wir für Unterstützung gesorgt haben.
Das Bild ein typisches!
Großer runder Tisch – Ordnungsamt, Jugendbeauftragte und das FAB!
Sinnvoll nachempfunden –

Selbstverwaltende Jugendzentren? „So etwas hatten wir schon mal, und das ging nicht gut.“ ( Club 41 Mitte der 90er, vor über zehn Jahren)

Und wir als Stadt? „Die Stadt hat keine Häuser für euch…“ „Aber natürlich haben wir erst recht kein Geld, und für so etwas wohl erst gar nicht!“

Jugendbeauftragte? „Aber wir finden es cool was ihr da vorhabt, und wir würden euch natürlich unterstützen!“

???

Das Versteh natürlich wer will, wir verstehen es bis heute nicht und lassen uns auch nicht mehr abspeisen. Die Gefahr einer drohenden Neubesetzung bzw. größeren Aktionen liegt auf der Hand.
Doch in der Mittelsächsichen Provinz scheint dies alles egal zu sein. Die Ignoranz gegen die Jugend wächst und der nette Extremismus beauftragte unterstreicht die ganze Sache.

Mittelsachsen? Jugendkultur?
Wenn sich Linke und Rechte Jugendliche täglich bekriegen? Wenn in den Städten die Gewalt geschürt wird? Dann soll noch Platz für so etwas wie Jugend geschaffen werden? Natürlich erst recht nicht diese Linksextremen Anarchisten um die ecke die Burgstädt mit Anti-Naziparolen zu decken. Die aufklärt und warnt vor Rechtsextremismus! Die erst recht nicht.

Und die spirale geht weiter! Aufmucken – Fetten Bürgermeister in den Arsch treten – Aufmerksam machen – Naziparolen – Schlägereien – Brandanschläge – Übergriffe – Autobomben etc….
Täglich dieser gleiche Trott! Verantwortlich? NIEMAND!

Mittelsachsen 2009

Freiraum Aktions Büdnis – be aktiv! squat the world!

Hallo,

Hier seid ihr auf der Seite des Freiraum Bündnisses in Burgstädt gelandet!

Unter dem Bündnis geht nun schon der Kampf um ein aktives und selbstverwaltetes Jugendzentrum in das zweite Jahr!
Das soll aber nicht ein Bündnis in Burgstädt sein, sondern auch ein Bündnis für die ganzen regionalen und überregionalen Alternativen Zentren.
Der Arbeitsbereich bezieht sich darauf auf den Erhalt und Neuaufbau selbstverwaltendem Lebens.
Da momentan viele Zentren von der Schließung bedroht sind, haben wir uns zur Aufgabe gemacht, dies zu Thematisieren und diese bedrohten Objekte zu unterstützen!
Natürlich müssen trotz der massiven Schließung auch neue Projekte wieder aufgebaut bzw. erkämpft werden.
Gerade im Mittelsächsischen Raum ist es wichtig dies zu Thematisieren und auch Neuschaffungen zu realisieren.
In Zeiten von Sturm 34 und unglaublich anwachsendem „Rechten Mainstream“ muss Jugendlichen eine Plattform geboten werden, in dem sie ihr Leben kreativ und selbstbestimmet führen können, ohne im Rechten Stumpf Fuß zu fassen und ihr Leben von regionalen Nazi-Führern kontrollieren und verwalten zulassen.
Dies ist natürlich nur Machbar wenn es Rückzugsorte für solche Problematiken gibt, bei denen man sich kritisch, mit Solchen und auch Anderen, Themen auseinander setzen kann.

Wichtig ist sein eigenes Leben zu führen und sich mit gewissen Problematiken auseinander zu setzen, ein Kreatives, selbstverwaltendes und eigenverantwortliches Leben zu führen, fern ab jeglicher Konsumfreudiger und Intoleranter Gesellschaftsstrukturen.

Mehr Freiraum für individuelles Leben!




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: