„41“ – Burgstädt

Die „41“ war wohl das bisher einzige offizielle selbstverwaltende Jugendzentrum in Burgstädt!
Der Flachbau auf der Mohsdorferstraße, ecke Wilhelm – Külz – Straße existierte von ca. Anfang der 90er bis Mitte der 90er! Im „41“ fanden regelmäßig Konzerte und andere dinge statt!
Genauere Angaben fehlen hierzu, da bisher sich noch kein Zeitzeuge richtig äußern konnte!

„Bunker“ – Burgstädt

Der Bunker in Burgstädt auf dem Anger wurde erstmals 1998 von Burgstädter Punks in einer stillen Besetzung besetzt. In der regal trafen sich dort Die Leute aus Burgstädt und Umland. Später wurde es ein Überregionaler Treffpunkt der Punk und Alternativszene der Region. Der „Bunker“ gehörte zu einem alten Fabrikgelände das abrissgefährdet war und bis heute noch steht! 1999 wurde dieses von Polizisten geräumt und verschlossen. Gründe wurden damals nicht genannt. Der „Bunker“ steht heute noch und ist massiv abrissgefährdet!

„Friede“ – Burgstädt

Die „Friede“ auf der Friedrich- Marschner- Str. 6 wurde gleich nach der Räumung des Bunkers besetzt! Das Objekt mit Wohnhaus und Fabrikhallen wurde daraufhin fast im gesamten Objekt benutzt! Nach mehrmaligen Aufforderungen von Stadt und Polizei das haus selbst zu räumen macht der damalige Besitzer, der Stadt, einen Strich durch die Rechnung. Er duldete die jugendlichen die sich aus einer breiten Masse an Jugendkulturen zusammen fand! Die „Friede“ war Vier Jahre ein Überregionaler anlaufpunkt für die Punk und Alternativszene. Da es im Haus aber kein Strom und kein fließend Wasser gab wurde dies nicht bewohnt. Trotz alle dem blieb man doch mehrere Tage dort drin und hatte ausgebaute Stuben etc.
Die damals noch starke Punkszene in Burgstädt hatte damit einen großes Domizil, dieses wurde aber nach verkauf des Objektes gewaltsam von Polizisten geräumt. Versuche immer wieder das Haus an sich zu reißen schlugen Fehl bis dann ende 2003 der Kampf des Hauses erlosch und es zu 2/3 abgerissen wurde! Das Wohnhaus der Friede steht heute noch und sollte saniert werden! Diese geschah bis jetzt nicht!

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„Brühle“ – Burgstädt

Im Jahre 2004, nach der Räumung der Friede musste wieder ein Domizil her.
Es wurde am Markt die „Brühle“ besetzt! Nach damals regelmäßigen Nazi-Übergriffen und Polizeiwalküren wurde dieses nach wenigen Wochen wieder verlassen! Die „Brühle“ war eine Protest Besetzung bzw. eine Reaktion der Jugendlichen auf die Schließung der Friede!
Das haus am Markt steht heute unter Denkmalsschutz und ist kaum noch zu betreten!

„Robert-Koch-Straße“ – Burgstädt

Im Jahre 2008, nach mehrmaligen Versuchen wieder ein Projekt in die Stadt zu bringen besetzten ca. 15 Jugendliche die „Koch Straße“. Nach wenigen Stunden der Besetzung sperrte die Polizei einen teil der Burgstädter Innenstadt ab und Forderte die Sofortige Räumung des Hauses! Die Polizisten gingen aber auf die Forderungen der Jugendlichen ein und die Jugendbeauftragte der Stadt Burgstädt ging mit den Leuten in eine Verhandlungsbasis! Das Haus wurde dann von den Jugendlichen selbst geräumt auf Einigung mit der Stadt! Seit Mai 2008 acht befinden sich alle beteiligten in Regelmäßigen Gesprächen mit der Stadt und es wird gearbeitet einen Offiziellen Treffpunkt ins Leben zu rufen. Darauf basiert auch dieses Bündnis!

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